Brügger Therapie

Der Grundgedanke der Brügger Therapie besteht im Wesentlichen aus folgendem modellhaften Zusammenhang:
Findet sich an einer beliebigen Stelle des Organismus ein Schaden, so wird dieser an das zentrale Nervensystem gesandt. Dort wird zum Schutz dieses gemeldeten Schadens, sozusagen als Reaktion auf die Meldung, ein Schon- bzw. Schutzprogramm organisiert, um die vorhandene Störung bestmöglichst einzudämmen.

Der Patient nimmt in aller Regel das Schonprogramm in Form seines aktuellen Beschwerdebildes wahr. Dabei ist sehr bemerkenswert, dass die Beschwerden oft an einem ganz anderen Ort des Körpers auftreten, als an der eigentlich verursachenden Schadensstelle.

Durch die Funktionsanalyse werden Ort und Art der Störfaktoren bzw. Schäden aufgedeckt. Die Behandlungsstelle richtet sich danach, an welchem Ort sich er Schaden befindet.
Infos unter: www.bruegger-therapie.de (Schulungszentrum Sankt Peter-Ording)

Triggerpunkttherapie

Ein Triggerpunkt ist eine klinisch eindeutig identifizierbare, schmerzhafte Struktur entlang eines Hartspannstranges in der Skelettmuskulatur. Es handelt sich um eine maximale lokale Verspannung der Muskelfasern, die Schmerzen in entfernte Körperregionen auslösen kann.

Die Triggerpunkttherapie ist eine Erweiterung der herkömmlichen Behandlungen, weil sie spezifisch an der Schmerzproblematik orientiert ansetzt. Durch manuelle Dehnung werden die Verspannungen lokal gelöst, durch gezielte Dehnübungen unterstützt der Patient den Behandlungserfolg.
Infos unter: www.triggerpunkte.de (Triggerpunkt Akademie Deutschland)

Massage

Die klassische Massage kennt fünf Griffarten, mit denen der Therapeut unterschiedliche Wirkungen erzielen kann: Streichungen, Knetungen, Reibungen, Klopfungen, Hackungen und Vibrationen. Die Behandlung kann sowohl im Sitzen als auch im Liegen erfolgen.

Die Massage beeinflusst den Organismus auf ganz vielfältige Weise und die einzelnen Wirkungen ergänzen sich zu einer Behandlung, die den ganzen Körper umfasst. Durch die klassische Massage kommt es zu einer Steigerung der Durchblutung von Muskeln und Bindegewebe, Regulierung der Muskelspannung, Reduktion des Schmerzempfindens, Harmonisierung des vegetativen Nervensystems und psychische Entspannung.



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